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Der Ortskern liegt in 600 Mt. Höhe, doch sein Gebiet erstreckt sich bergab in Höhen oberhalb 800 Mt., bis Passo di Colfiorito, an der Grenze zum umbrischen Raum, durch ein Hügellandschaft eindrücklicher Naturschönheiten, in der typischen, idyllischen Landschaft des Chientitals, dass, wie sein Name schon vermuten lässt, gerade unterhalb dieser engen Felsen entspringt.
In dieser Gegend lag einst die schöne römishce Stadt Plestia, von der nur einige Reste schwerer Identifikation übriggeblieben sind. Und es war hier, daß, nach der Schlacht am Trasimenischen See (217 v.C.), der karthagische Feldherr Hannibal eine aus 5000 Soldaten bestehende Legione des Heeres des römischen Konsuls Flaminius, darunter auch die der ‘Corte Picena’, besiegte. Der Legende nach ließ hier Hannibal seine Rüstung zu Ehren der Beschlagenen. Der Plestino See, Schauplatz der Schlacht, wurde im 15. Jahrhundert unter den Grafen von Camerino durch das sogenannte ‚Botte die Varano’ trocknengelegt, ein großartiges und noch lebendes Wasserbauwerk. Besonders im Bezirk Castello kann man noch heute die von der Familie Da Varano errichtete Mauern bewundern, die einst als befestigter Vorposten in Richtung Umbria galten, insbesondere im Castello genannten Gebiet.
Das Gemeinde erstreckt sich bis zur größtenteils umbrischen Hochebene von Colfiorito hinein. Mit seinen hübschen kleinen Seen, seiner großartigen Vegetation und mit seinen seltenen Tieren, insbesondere den wunderschönen Reihern, die hier Rast halten, stellt Colfiorito ein aussergewoehnlichen Umweltvermögen dar.
Autor: Fabio Santilli
Übersetzung: Gianfranco Martorano |