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Die Ursprünge dieses Gebirgsstädtchens (in 800 Mt. Höhe u.d.M.) sind noch keineswegs klar. Fest steht allerdings, daß hier bereits vor der Gründung der Abtei von Farfa eine Religionsgemeinschaft eingesiedelt war.
Kunde seiner Gründung gehen auf den 9. Jahrhundert zurück. Besonders anziehend sind die Überreste der Schloßmauern und der mittelalterlichen Festung, die einst das “Castrum Smerilli” ausmachten (sehr gut erhalten und restauriert ist die ‘Porta Nord’). Im 16. Jahrhundert wurde es bis zur Einigung Italiens zur Kirche zugeordnet. Smerillo, wie auch andere Ortschaften der Region, die, wegen ihrer günstigen Lage, eine traumhafte Aussicht genießen lassen, wird “Balcone delle Marche” genannt. Merkwürdig ist die “Fessa”, eine pliozäne Felsspalte mit vielen und hochinteressanten Fossilien, die im dortigen Museum der Fossilien und Mineralien, Ziel vieler Touristen und Paläontologen, aufbewahrt werden. Das Dorf ist auch Sitz der Pinakothek der Gegenwartskunst und des Museums der Kinderkunst. Es ist daher kein Zufall, dass 2003 der Ort zum ´idealischen Städtchen´ erklärt wurde, einer Art geistiger Treffpunkt der italienischen und internationalen dichterischen Welt.
Autor: Fabio Santilli
Übersetzung: Gianfranco Martorano |