| Beschreibung: |
Diese kleinstadt ist auf einer Anhöhe (in 539 Mt. Höhe) gelegen, die das Tennacola-Fluss bewacht. Sein Name kommt vom lateinischen Sarnus, ein Wort aus der Zeit des Keisers Augustus, das sich der Zuteilung des Gebietes seiner altgedienteren Soldaten bezog. Nach der kurzen Unterbrechung der Invasionen der Langobarden, gehörte die Stadt zur Familie Brunforte, bis sie sich im 13 Jahrhundert zu einer freien Kommune erhob; der damalige Ortskern ist vollständig erhalten. Nach der Herrschaft der Familie Da Varano, blieb die Kleinstadt bis zur italienischen Vereinigung unter kirchlicher Regierungsgewalt.
Die heilende Kräfte seiner Thermalwasserquellen haben das Städtchen ein Wellnesszentrum von besonderer Bedeutung gemacht. Durch seine einzigartige, idyllische Position, an den Hängen der Sibillinischen Berge, gilt das Dorf als einer der besten Wintersportorte der Region, mit den unterschiedlichsten Skianlagen; aber auch im Sommer bietet der Ort vielfältigen Möglichkeiten an Exkursionen naturalistischer Art.
Oben auf der Piazza befindet sich das sogenannte ‚uovo di Sarnano’ ein rätselhaftes ‘Gegenstand’, dessen Ursprung nicht ganz klar sind: es handelt sich um einen riesigen Stein, fast wie ein Mann hoch und mit einer Art ausgegrabenen Schale auf seiner Spitze. Anhand eines Vergleichs mit einem ähnlichen umbrischen Gegenstand, meinen einige Forscher, das Gegenstand sei eine keltische Sternwarte gewesen.
Autor: Fabio Santilli
Übersetzung: Gianfranco Martorano
|