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Der häufige Hinweis auf den Engel, den in den Namen der Gemeinde bzw. der Kirchen dieser bergigen Gegend bezeugt die Bedeutung und Kraft der langobardischen Besetzung, besonders hier, wo die frühesten historischen Niederschriften berichten von einem aus den Ruinen einer ehemaligen römischen pagus entstandenen langobardischen Verwaltungsbezirk des Herzogtums von Spoleto. Das Dorf, ehemals zur Abtei Farfa gehörend, die, ihrerseits, einigen örtlichen Machthabern zugeordnet war, hat seine mittelalterlichen Stadtmauern beibehalten. 1236 erklärte sich die Kleinstadt zu freien Kommune. Von da an gehörte sie zuerst Tolentino und später Fermo an und bekam einer der wichtigsten Vorposten bis der Besetzung Napoleons.
Dies ist auch der Geburtsort des heiligen Nikola, “von Tolentino” genannt aufgrund seiner Aktivität als Seelsorger unter den Augustinern jener Stadt.
Jede zwei Jahren wird hier die “Città di Sant’Angelo in Pontano” abgehalten, eine der Dichtung und Prose der Gegenwart gewidmete nationale Veranstaltung.
Autor: Fabio Santilli
Übersetzung: Gianfranco Martorano |