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Der Hügel auf dem dieses Dorf hockt, in 430 Mt. Höhe, beherrscht das Tal des Flußes Fiastra, eines Zuflußes des Chienti. Die Auffindung eines pizenen Grabs führt zur Annahme, daß es sogar auf vorrömische Zeit zurückgehen könnte.
Das Dorf fiel später unter die Römer als ein vom umliegenden Urbs Salvia abhängendes Vicus. Im Mittelalter gehoerte Ripa, wahrscheinlich bereits seit dem 11.Jh., dem Bischof von Camerino, der die Anführung der Stadt den Grafen von Contraguerra ließ. Im Lauf der nachfolgenden Jahrhunderte identifizierte sich seine Geschichte mit der des nahegelegenen Städtchen San Ginesio, bis beide Gemeinde die Kontrolle des Kirchenstaats übergingen.
Das Dorf hat seine mittelalterliche Konfiguration mit den charakteristischen engen, steilen Gassen mit Stufen bewahrt, sowie die schöne “Leonina” genannte Festung, einen auf Befehl des Papstes Leo X erbauten Verteidigungsbau, der bis zur Zeit Napoleons tätig war.
Vermutlich nicht zuletz wegen seiner alten Ursprünge und seiner historischen Bedeutung, ist Ripe jährlich Sitz einer der wichtigsten der Gegenwartskunst gewidmeten Veranstaltungen Italiens.
Autor: Fabio Santilli
Übersetzung: Gianfranco Martorano |