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Wir verdanken die urkundliche Ersterwähnung Petriolos dem zur Abtei von Farfa gehörenden Benediktiner Gregorio Caino (1060-1130), dem Verlager des Liber Laergorium; seinem Bericht zufolge, habe das Städtchen seinen römischen Ursprung im frühen 8. Jh.; Zeuge dafür sei sein damaliger, von praetoriolum kommender Name Fundo Peturiolo. Das ältere Burg könnte jedoch auch von den Farfa Mönchen auf den Resten eines ehemaligen romanischen Zentrums gegründet worden sein. Ungefähr um das Jahr 1000, war das Gebiet des Gemeindes unter dem Herrschaftsgebiet des Bischofs von Fermo; dieser verkaufte es an Grimaldo, dem Sohnen Attone die Nobili. Er war es, der das neue Schloß erbauen ließ. 1264, nachdem das Gemeind sich aus seiner ghibellinischen ‚Bündnistreue’ zurückgezogen war, ordnete Manfredi di Svevia die Zerstörung des Schlosses und die Zwangsumsiedlung der Bevölkerung an.
Glücklicherweise wurde die Zerstörung vermeidet, und die historische Altstadt wird heute, wenngleich nur teilweise, von den alten Stadtmauern und dem ausgeglichenen Turm beschützt. Nachdem Petriolo das Schloß der Stadt Fermo verkauft hatte, stand seine Geschichte in engem Zusammenhang mit der Geschichte dieser Stadt; 1807 wurde das Städtchen dem Herrschaftsgebiet des Kirchenstaates angegliedert, bis 1860, als es sich dafür entschied, sich dem neuen Königreich Italiens anzuschließen.
Autor: Fabio Santilli
Übersetzung: Gianfranco Martorano |