| Beschreibung: |
Seinen Ursprung hat dieser kleine Hügelort in der Römerzeit; wahrscheinlich entstand er aus einem früheren, von dem naheliegenden Dorf Faleria abhaengenden Siedlung. Der Name “Penna” bezieht sich auf seine einmalige Lage, in 672 Mt. Höhe, auf einem felsigen Gipfel gelegt; erst im Mittelalter wurde dem ursprünglichen Ortsnamen der des lokalen Schutzheiligen hinzugefügt. Andere meinen, der Name stamme aus einem keltischem Wort, aus dem der Apennin selbst benannt wurde. Wie dem auch sei, wurde die alte Burg im Mittelalter auf landesherrlichen Befehl befestigt und dann, im 13. Jh., im Auftrag des Kardinals Egidio Albornoz der Familie Da Varano übergegeben. Die Burg wurde dann im 15. Jh. von Francesco Sforza unterworfen und blieb später unter kirchlicher Regierungsgewalt.
Das Dorf bewährt noch die mittelalterlichen Stadtmauern und die ursprüngliche Stadttöre, sowie den viereckigen Turm des 13. Jahrhunderts und die Reste eines Turmes, die einst der alten Festung gehörte. Im Inneren dieses Türmes gibt es eine kleine Öffnung, die zu einem Tunnel führt, am dessen Ende der Legende nach sich eine goldene Glucke und deren Küchleinen befände.
Im Bezirk “Villa Saline” sind wichtige Thermalwasserquellen, deren reich an Brom und Jod Schwefelwasser
heilenden Eigenschaften gegen viele Hautkrankheiten nachgewiesen hat. Ende der 40er Jahre wurden sie verlassen, heute aber versucht man sie bald wieder in Gang zu setzen.
Autor: Fabio Santilli
Übersetzung: Gianfranco Martorano |