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Unter den ältesten archäologischen Zeugnissen der Region, die in dem sich in Ancona befindenden Archäologische Museum der Marken aufbewahrt sind, sind viele in der Umgebung von Muccia zum Vorschein gekommen, was zur Annahme führt, daß dieses Gebiet bereits im Neolithikum bewohnt war. Der Überlieferung nach, bezieht sich sein Name auf den römischen Führer Muzio Scevola und seinen gescheiterten Versuch, den etruskischen König Porsenna zu ermorden. Im Mittelalter, war das Dorf der Herrschaft der Familie Da Varano zugeordnet und das als Festung angelegte Schloß zum Schutz der lokalen Mühlen stammt aus jener Zeit. Das Gebiet war immer schon Spielball von Invasoren; durch ihre grausame Plünderungen wurden die Schlösser Castello di Giove, teilweise auch Preofoglio (dessen Renovierungsarbeiten gerade angefangen sind) zerstört. Nichtsdestotrotz bewahrt der moderne Hauptort noch sein mittelalterliches Aussehen, mit engen und steilen Straßen, charakteristischen Häusern und deren sogenannten ´Totentüren´.
Die unberührte und ins Grün eingebettete Umgebung ist reich an künstlichen und geschichtlichen Zeugnissen. Zu besichtigen ist auch das mit Schwimmbad und Tennisplätze versehenen Sporzentrum; es gibt außerdem zahlreiche Gelegenheiten, durche diese Landschaft zu wandern, reiten oder Mountainbike Touren unternehmen.
Autor: Fabio Santilli
Übersetzung: Gianfranco Martorano |