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Wie sein Name vermuten lässt, wurde dieses Dorf von den Benediktinern gegründet, die echte frühmittelalterliche Siedler des zentral Apennins waren. Und die Tatsache, daß das Dorf auf 1080 m Höhe u.d.M. liegt, beweist die durch nichts zu schütternde hartnäckigkeit jener Mönche. Keineswegs klar ist dagegen das Zusammenhang zwischen dieser Geschichte und den sehr vielen Legenden über der Seherin Sibilla, die sich um den gleichnamigen Berg ranken, der, obgleich nicht der Höchste der Gruppe ist, hat der ganzen Kette seinen Namen gegeben. Tatsache ist, dass der Myth der Sibilla beeinflußt seit Jahrhunderten die Kultur und die Traditionen dieser Bergregion, und verleiht ihr eine besondere, geheimnisvolle Schönheit, die besonders im 15. und 16. Jahrundert hat sie im ganzen Europa bekannt gemacht.
Ein neues Interesse an den Myth der Sibilla hat es inzwischen erwiesen, dessen Ziel ist es, zunächst den Reiz dieser Gegend wieder neu zu entdecken und dann die Höhle und die anderen Kleinode wieder zum Glanz zu bringen, um dieser Argument ernsthaft und wissenschaftlich nachzugehen.
Autor: Fabio Santilli
Übersetzung: Gianfranco Martorano |