| Beschreibung: |
Dank seiner günstigen Lage (es liegt auf eimen Felsvorsprung in 758 Mt. Höhe), die immer wieder seiner Verteidigung diente und es im Laufe der Geschichte scheinbar uneinnehmbar machte, zeugt dieses Gebiet noch heute von seiner Jahrtausende alten Besiedlungsgeschichten.
Als Lehensgut, gehörte es zuerst der Abtei von Farfa und später den Mönchen von Santa Vittoria in Matenano zu. Bald aber, bereits im Jahr 1214, erhob sich das Dorf zu einer freien Kommune. Von seinem mächtigen Schloß ist nur noch ein viereckiger Steinturm übriggeblieben.
Von dem hübschen, an den Felsen liegenden “Giardino Tronelli”, kann man in einer Drehung von der Kette der Sibillinischen Berge bis hinunter zur Kette des Maiella sehen. Das Gebiet hält jedoch weiter Überraschungen für uns bereit: diese hügellische Landschaft ist auch außerordentlich reich an Flora, viele verschiedene botaniche Arten sind vorhanden, darunter auch 33 Arten wilder Orchideen; darüber hinaus ist das ein Gebiet voller tertiären Fossilien; schließlich, der sogenannte “fosso della Magica Avventura” (buchstäblich ‚Graben des magischen Abenteuers’), ein aus Wasserlaufen bestehender Wanderwege mit unzähligen märchenhaften kleinen Seen und Wasserfällen.
Ebenfalls nennenswert ist die Tunnel, eine der ältesten Italiens, die 1833 das Kirchenstaat durch hoch aufragende Felsen graben ließ, um die beiden Gemeinde Montefalcone und Comunanza zu verbinden.
Autor: Fabio Santilli
Übersetzung: Gianfranco Martorano |