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Nach der Überlieferung, erklärt sich der Name dieses Orts von der Bezeichnung “forca”, die ein Durchfartsort zwischen den Aso-, den Tesino- und den Trontotal bezeichnet. Seinen Ursprung hat er der Tradition nach im 5. Jahrhundert, als die Einwohner aus den von den Barbaren geplünderten Städten der Täler flohen. Anfang des sechsten Jahrunderts hatte angeblich 9000 Einwohner, so daß sie von Papst Gregorius dem Großen zur Stadt ernannt wurde. Zwischen dem 10. und 11. Jh. trat Force dem gerichtlichen Bereich der Abtei von Farfa bei und im 13. Jh. wurde ihm eine weitgehende Autonomie in Handel und juristischen Angelegenheiten verliehen. Als Papst Sistus V die Diözese von Montalto errichtete, verlor das Städtchen fast all seine frühere Sonderrechte, wurde aber 1804 von Papst Pius VII als Stadt erklärt. Im Jahre 1849 bietete Force Felice Orsini, dem Kommissar der Römische Republik füer die Provinz Ascoli, Schutz, und mußte daher die Belagerung der österreichischen und päpstlichen Truppe erleiden. Dank der Hilfe von Force, schaffte es Orsini, Rom zu erreichen.
Seine Berühmtheit verdankt das Städtchen auch seiner Kupferhandwerker, die einer mit weit zurückliegenden Wurzeln Tradition angehören, eine Tradition, die bekanntlich seit undenklichen Zeiten besteht. Einer uralten Legende zufolge, soll diese Tradition im dunklesten Mittelalter von einigen nomadischen Zigeuner hierher gebracht, und dann von den Farfa-Mönchen verbreitet worden. Wie dem auch sei, ist diese Tätigkeit belegt bereits im 16. Jh.; nachgewiesen ist auch, dass zu Beginn des 19. Jh. nicht weniger als 28 Kupferwerkstätten waren innerhalb der Stadtmauern; heute gibt es nure wenige und sind außerhalb des Ortskerns verlagert worden.
Autor: Fabio Santilli
Übersetzung: Gianfranco Martorano |