| Beschreibung: |
Es genügt schon, die zahlreichen Reste aus dem Neolithikum zu erwähnen, die in der Gegend ausgegraben wurden, um die Altertümlichkeit dieses auf einem Hügelkamm (in 539 Mt. Höhe) gelegenen Orts zu beweisen. Man hat jedoch zuverlässigere Kunde seiner Existenz erst ab dem 11. Jh., als, laut zeitgenössischer Quellen, von einer Ortschaft Namens castrum Flastrae berichtet wird, die sich auf den San Paolo genannten Hügel erhob und die ein geographischer und politiker Treffpunkt einer Reihe anderer Burger geworden sei, der das obere Fiastrone-tal bewachte. Wegen seiner strategisch günstigen Position war Fiastra immer schon begehrte Beute verschiedener Herrscher und gehörte zuerst den Grafen Magalotti (wenige Überreste ihres Schloßes bestehen noch heute), dann der Familie Da Varano, später der Familie Sforza, und schließlich des Kirchenstaats. Ihre aktuelle Berühmtheit verdankt jedoch Fiastra seinem Stausee und dem dazugehörigen, vom italienischen nationalen Betrieb Enel entworfenen Wasserkraftwerk beim Fluß Fiastrone. Die längliche Form des in die berbige Landschaft eingebetteten Sees trägt zweifellos dazu bei, hier eine bezaubernde Atmosphäre zu schaffen.
Der See ist mit Strand und Campingplatz versehen und bietet sich als entspannender Hintergrund für verschiedene Wassersportarten an, insbesondere Angeln, Rudern und Segeln. Am Ufer des Sees erstreckt sich ein Naturerlebnis-Lehrpfad, dessen erster Teil behindertengerecht gestaltet ist. Dank seiner glücklichen Lage mitten im Herzen des Nationalparks der Sibillinischen Berge, die Auswahl an Rad- und Wanderwegen ist rießig. Die ‘Gole del Fiastrone’ und die sogenannte ‘Grotta dei Frati’ gehören zu den begehrtesten Zielen.
Die Gegend bietet auch exklusive Quad Ausflügen in dieser einmaligen Landschaft.
Autor: Fabio Santilli
Übersetzung: Gianfranco Martorano |