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Das schreckliche Erdbeben 1799 hat fast alle Zeichen des mittelalterlichen Ursprungs dieses Dorfes zerstört; vom ursprünglichen Bau sind nur wenige Spure erhalten, nämlich sein teilweise erkennbare Grundriß.
Etwas Sicheres über den Namen können wir nicht unbedingt und mit letzter Gewissheit sagen. Mit Sicherheit gehörte das Dorf im Mittelalter, wie viele der naheliegenden Ortschaften auch, zur Abtei von Casauria. Erst im Jahre 1240, mit Genehmigung des Papstes, ging es den Besitz von Camerino über, und diese Herrschaft sollte länger als sechs Jahrhunderte andauern.
Der wichtige Ortsbezirk Montalto ist durch ihre Aufteilung in drei kleineren Ortschaften kenngezeichnet: Villa, Valle und Tribbio; hier befinden sich die Reste des alten Schloss von Montalto. Im kleineren Gebiet Monastero befinden sich hingegen Ruinen einer aus dem 3. Jh. Stammenden Ortschaft und einer benediktinischen Abtei des 11.Jh., warscheinlich vom Klostergründer San Romualdo errichtet.
Cessapalombo ist auch bekannt wegen der letzten ‘carbonai’ der Sibillinen, Handwerker, die noch heute in den Wäldern das uralte ursprüngliche Köhlerhandwerk ausüben. Darüber hinaus sind die Wälder reich an wertvollen schwarzen Trüffeln.
Erwähnenswert sind die Wanderwegen durch den Fiastrone Schluchten, in Richtung Höhle ‚Grotta dei Frati, zu den ‘Lame Rosse’, zur ‚Col di Pietra’ genannten Festung und der, den ‚delle carbonaie’ genannt wird.
Autor: Fabio Santilli
Übersetzung: Gianfranco Martorano |