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Die ganze Gegend gilt als bedeutende Ausgrabungsstätte, vermutlich nicht zuletzt deshalb, weil sie besonders reich an Wasser ist: das Dorf liegt nämlich am klaren Wasser der Nera-Quelle, nicht unweit der Anlage für die Flaschenabfüllung des Mineralwassers.
Sein Name und der ihres Schutzheiligen, des Erzengels Michael, ebenso wie die Namen anderer nahegelegenen Ortschaften legen es nahe, daß das Dorf langobardischen Ursprungs ist; es gibt jedoch Meinungen, nach denen sein Name wesentlich später entstanden sei. Mit Gewissheit, war es bis 1255 von der Burg Norcia abhängig und wurde dann, zusammen mit derselben umbrischen Stadt, unter die „Guaite“ von Visso aufgenommen; erst im Jahre 1522 löste sich Castelsantangelo endgültig aus der Macht von Norcia, als seine Soldaten und die vom naheliegenden Städtchen Visso die umbrische Stadt in der bekannten Schlacht von Pian Perduto besiegten. Aus jener Zeit hat man die Stadtmauern und den ursprünglichen Grundiriß beibehalten.
Der Ort ist auch bekannt für seine Pferde-, Schaf- und Schweinezucht; daraus kommen einige der typischsten Produkte des Landesinneren der Provinz Macerata: das Schafskäse aus Visso und die ´ciauscolo´, eine weiche geräucherte Schweinesalami, um nur einige zu nennen.
Das ist noch nicht alles. Die Gegend ist auch reich an Pilzen, schwarzen Trüffeln, Zweikorn und Linsen. Eine echte Spezialität ist auf jeden Fall die Forelle des Flußes Nera.
Hier gibt es außerdem zahlreiche gute Sportanlagen: Tennisplätze, Bocciaspielplätze, Skianlage in Monte Prata und Langlaufloipen auf der Hochebene des Pian Perduto.
Autor: Fabio Santilli
Übersetzung: Gianfranco Martorano |