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Dieser Bergort des National Parks der Sibillinische Berge liegt auf über 1000 Mt. Höhe und ist das am höchsten elegene Gemeinde der ganzen Region. Vermutlich verdankt er seinen Namen der Bona Dea, eine Gottheit umbrischen-keltischen Ursprüngs, die in vorgeschichtlichen Europa fast überall verehrt wurde. Andere Experten vermuten allerdings, daß der Name des Städtchen auf die Flucht von drei Familien von Bologna beziehe, die wegen des Krieges zwischen Guelfen und Ghibellinen von ihrer Stadt geflogen waren. Diese bestrittene Version wäre von der Aufteilung der Ortschaft in drei Ortsbezirken beweist: Villa Pepoli, Villa Malvezzi, Villa Bentivoglio. Bis zum 15. Jh. gehörte der Ort zu den Besitz der Grafen von Da Varano; die Überreste eines eindrucksvollen Bollwerks stammen aus dieser Zeit. Von unterschiedlichen Funden, insbesondere von jenen, die aus dem unterirdischen Räumen des jetzigen Palazzo Primavera wiederentdeckt wurden, erfahren wir, dass im 17. Jh. das Dorf ein Zentrum blühender Wollwarenstätigkeit war.
Hoch interessant sind die Excursionen nach dem Fargno-tal, den ‚Acqua Santa’ (‚heiliges Wasser’) Wasserfällen und nach dem ‚Pizzo Tre Vescovi’ genannten Gebiet, am Schnittpunkt der Diözese von Camerino und Fermo.
Autor: Fabio Santilli
Übersetzung: Gianfranco Martorano |