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Das castrum erhebt sich großartig auf einem Hügel (in 758 Mt. Höhe), der das Landschaftsbild des Chienti-Tales beherrscht. Bei archäologischen Grabungen wurden hier römische Gräber gefunden (insbesondere den sogenannten ‚di Quinto Plozio’ Grabstein), die weisen darauf hin, daß die Gegend bereits im 1. und 2. Jahrhundert zweifellos besidelt war. Das wertvolle archäologische Fundstück wird heute im Palazzo Bonfranceschi bewahrt. Der Name des Dorfes taucht erstmalig in spätmittelalterlichen Urkunden auf: dort ist die Rede von ‘Bel Forte’, einem Dorf, mit dem Camerino 1207 ein Bündnis schloss, um seine Kontrolle über der Chienti-Tal zu verstärken. Oft Ziel der nahegelegenen Stadt Tolentino, wurde Belforte später der Kontrolle des Papstums zugeordnet, bis zur Zeit Napoleons, als er dem ‚Dipartimento del Musone’ beitritt.
Von ihrem mittelalterlichen Schloß weite Strecke der jüngst restaurierten Mauern sind noch heute zu sehen. Im fünfzehnten Jahrhundert wurde das Dorf eine wichtige ´Statio´ auf der Wallfahrtsorte Loreto.
Autor: Fabio Santilli
Übersetzung: Gianfranco Martorano |